Ein Phänomen so alt wie die Siedlungsgeschichte selbst: Städte wachsen, Städte schrumpfen.Doch irgendetwas hat sich grundlegend verändert. Standortkonkurrenz transformiert Orte und das Spannungsfeld: Hypercity versus Einöde, wächst. Die Vorstellungen zu Topografie und Koordinatensystemen entspringen ebenfalls einer Logik des globalen Wettbewerbs und sind Artefakte des Kolonialismus. Ein Blog zu kapitalismuskritischer Stadtentwicklungspolitik
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Doku "Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand" jetzt online!!!!
Dass Helmuth Kohl "Blühende Landschaften" versprach ist bald ein viertel Jahrhundert her.
An die Ruinen und längst verblassten Überbleibsel hat man sich gewöhnt und dass die Lebensbedingungen ost denen in west noch längst nicht angeglichen sind, wird kaum noch thematisiert. Der Bundesdeutsche Alltag hat sich etabliert und dennoch klaffen viele offene Wunden...
Die Aufarbeitung jener unsäglichen Geschichte steht höchstens am Anfang und erste Schritte werden inzwischen unternommen.
Wie ein Teil der DDR übernommen und abgewickelt wurde zeigt die Doku Goldrausch von Dirk Laabs.
Sehr empfehlenswert ist auch seine Website, die mit einer Fülle an Archivmaterial und Quellen aufwartet...
Hier nun der Link zum Film, ausgestrahlt im "Ersten" ;-))))
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/17491032_goldrausch-die-geschichte-der-treuhand
An die Ruinen und längst verblassten Überbleibsel hat man sich gewöhnt und dass die Lebensbedingungen ost denen in west noch längst nicht angeglichen sind, wird kaum noch thematisiert. Der Bundesdeutsche Alltag hat sich etabliert und dennoch klaffen viele offene Wunden...
Die Aufarbeitung jener unsäglichen Geschichte steht höchstens am Anfang und erste Schritte werden inzwischen unternommen.
Wie ein Teil der DDR übernommen und abgewickelt wurde zeigt die Doku Goldrausch von Dirk Laabs.
Sehr empfehlenswert ist auch seine Website, die mit einer Fülle an Archivmaterial und Quellen aufwartet...
Hier nun der Link zum Film, ausgestrahlt im "Ersten" ;-))))
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/17491032_goldrausch-die-geschichte-der-treuhand
Montag, 7. Oktober 2013
Endlich: Ein sechsstöckiges Kulturzentrum mit Konzerthalle für?????Naaaaaaa?????!
HAMBURG!!!!!
Yey! (-->Ironie!)
Heute im ND zu lesen:
Yey! (-->Ironie!)
Heute im ND zu lesen:
"Hamburg: »Rote Flora« droht unmittelbar Gefahr
Investor-Pläne für Kulturzentrum mit Konzerthalle / Vorantrag auf Ausbau beim Bezirksamt / Flora rechnet seit längerem mit »zeitnahen Angriff auf das Projekt«"
Dann kann die Elbphilharmonie ja doch zum Möbeldiscounter umgebaut werden...
Freitag, 4. Oktober 2013
Seerosen für Afrika - Entsetzen reicht nicht!
Lampedusa, Ort unzähliger Flüchtlingsleichen und Bootsfriedhöfe.
Immer wieder passieren dieselben Unglücke und immer wieder ist "die Weltöffentlichkeit" entsetzt.
Kaum zu ertragen ist aber auch das quartalsmäßige Entsetzen von Regierungsbeamten, dem keine Taten folgen.
Eine Projekt namens "Seerosen für Afrika" hat in fast schon erschreckend pragmatischer Weise eine Idee entworfen, um wenigstens das sterben zu beenden.
In letzter Konsequenz müssten zwar die Grenzen abgeschafft und Bewegungsfreiheit für alle geschaffen werden, aber das Projekt gibt Denkanstöße.

(Quelle: http://www.taz.de/!48090/)
Es ist Zeit etwas zu tun!
Immer wieder passieren dieselben Unglücke und immer wieder ist "die Weltöffentlichkeit" entsetzt.
Kaum zu ertragen ist aber auch das quartalsmäßige Entsetzen von Regierungsbeamten, dem keine Taten folgen.
Eine Projekt namens "Seerosen für Afrika" hat in fast schon erschreckend pragmatischer Weise eine Idee entworfen, um wenigstens das sterben zu beenden.
In letzter Konsequenz müssten zwar die Grenzen abgeschafft und Bewegungsfreiheit für alle geschaffen werden, aber das Projekt gibt Denkanstöße.
(Quelle: http://www.taz.de/!48090/)
Es ist Zeit etwas zu tun!
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Sonntag, 29. September 2013
Die FIFA: Brot und Spiele reloaded
Es ist ein Trauerspiel. Seit tausenden von Jahren immer die gleiche Nummer: Erst schunden sich etliche Sklaven für den Bau der Spielstädten und dann kommen die allseits bekannten Gladiatoren zu den Spielen und mit ihnen der Pöbel um den Spielen beizuwohnen.
Was bei Cäsar an mehreren hundert Feiertagen als Brot und Spiele bekannt wurde findet heute nur einmal im Jahr statt und kostet ein Vermögen aber dafür darf der Durchschnittsbürger sich sein halbes Berufsleben darauf freuen und solange sparen, bis die Tickets für Flug, Hotel und Stadion drin sind.... Das Prinzip dahinter changiert indes je nach Austragungsort. Nun schaut die Welt auf Katar und die FIFA zeigt sich angeblich verwundert über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Oder finden die Verantwortlichen nicht insgeheim, dass es für Sporterlebnisse von Weltruhm, die das Zeug zur Weltgeschichte haben, auch mal ein bisschen weh tun müssen? Dem Ansehen Cäsars hat es schliesslich auch nur bedingt geschadet.
Und wie war das neulich in Frankfurt mit den Arbeitsbedingungen der Bauarbeiter der EZB? hmmmmm......
Der folgende Artikel aus dem ND sei dazu empfohlen und verwiesen auf einen anderen, der bereits im April prognostizierte, dass es "mehr tote Bauarbeiter als Fußballspieler" geben werde...
Kapitalistische Stadtentwicklung tötet - immernoch.
Für die WM in Brasilien lässt sich im Netz jedenfalls diese Bild finden.
Quelle: http://www.dj.garrincha.de/wp-content/uploads/2013/05/8723625706_dffe3fec97_o.jpg
Was bei Cäsar an mehreren hundert Feiertagen als Brot und Spiele bekannt wurde findet heute nur einmal im Jahr statt und kostet ein Vermögen aber dafür darf der Durchschnittsbürger sich sein halbes Berufsleben darauf freuen und solange sparen, bis die Tickets für Flug, Hotel und Stadion drin sind.... Das Prinzip dahinter changiert indes je nach Austragungsort. Nun schaut die Welt auf Katar und die FIFA zeigt sich angeblich verwundert über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Oder finden die Verantwortlichen nicht insgeheim, dass es für Sporterlebnisse von Weltruhm, die das Zeug zur Weltgeschichte haben, auch mal ein bisschen weh tun müssen? Dem Ansehen Cäsars hat es schliesslich auch nur bedingt geschadet.
Und wie war das neulich in Frankfurt mit den Arbeitsbedingungen der Bauarbeiter der EZB? hmmmmm......
Der folgende Artikel aus dem ND sei dazu empfohlen und verwiesen auf einen anderen, der bereits im April prognostizierte, dass es "mehr tote Bauarbeiter als Fußballspieler" geben werde...
Kapitalistische Stadtentwicklung tötet - immernoch.
Für die WM in Brasilien lässt sich im Netz jedenfalls diese Bild finden.
Quelle: http://www.dj.garrincha.de/wp-content/uploads/2013/05/8723625706_dffe3fec97_o.jpg
Mittwoch, 25. September 2013
Ich sach ma': Privatisieren is voll neunziger, ey!
Wie schön!
In Hamburg gab es ein erfolgreiches Volksbegehren zur Rekommunalisierung der Energienetze.
Knapp war das Votum. Dafür ist es aber DAS Votum der Hamburger_innen.
Das die Fraktionen der CDU, SPD und FDP in der Hamburger Bürgerschaft geschlossen dagegen waren hilft da jetzt hoffentlich auch nicht mehr.
In der SZ war zu lesen:
| Quelle:http://farm5.static.flickr.com/4034/4383137618_98d76aea74_m.jpg |
Diese Sozen!
Als ich neulich nach zehn Jahren das erste Mal wieder Monopoly spielte, wurde mir von erfahrenen Mitspielern erläutert, dass man entweder die Parkstraße oder die Energienetze kaufen muss um solvent zu bleiben. Na dann, mal ran an den Speck!
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Donnerstag, 22. August 2013
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