Mal wieder eine Stadtvideobotschaft und diesmal auch sehr passend zu den kommunalpolitischen Ereignissen einer "Stadt von Weltrang"...
Ein Phänomen so alt wie die Siedlungsgeschichte selbst: Städte wachsen, Städte schrumpfen.Doch irgendetwas hat sich grundlegend verändert. Standortkonkurrenz transformiert Orte und das Spannungsfeld: Hypercity versus Einöde, wächst. Die Vorstellungen zu Topografie und Koordinatensystemen entspringen ebenfalls einer Logik des globalen Wettbewerbs und sind Artefakte des Kolonialismus. Ein Blog zu kapitalismuskritischer Stadtentwicklungspolitik
Donnerstag, 7. November 2013
Samstag, 2. November 2013
Postfordismus in Fordlandia - Nicht nur Detroit ist pleite...
Eine Stadt inmitten des Amazonasgebiets, erschaffen von Ford um Kautschuk für die Autoreifen seiner Autos, anzubauen.
Same, same but different. Es ist immer wieder die gleiche Geschichte über Städte die gebaut wurden um Rohstoffe zu nutzen und Standortvorteile, wie es seit Anbeginn des Neoliberalismus heißt, zu nutzen.
Fordlandia impliziert die Geschichte einer eigenen Planstadt bereits im Namen und belegt den Zeitgeist des Erschaffens eigener Reiche zu Beginn des 20.Jahrhunderts.
Diese Doku aus der Arte Mediathek gibt Einblick in die Stadt, ihre Geschichte und das Erbe.
Blühende Landschaften, auf eine Weiteres!
Same, same but different. Es ist immer wieder die gleiche Geschichte über Städte die gebaut wurden um Rohstoffe zu nutzen und Standortvorteile, wie es seit Anbeginn des Neoliberalismus heißt, zu nutzen.
Fordlandia impliziert die Geschichte einer eigenen Planstadt bereits im Namen und belegt den Zeitgeist des Erschaffens eigener Reiche zu Beginn des 20.Jahrhunderts.
Diese Doku aus der Arte Mediathek gibt Einblick in die Stadt, ihre Geschichte und das Erbe.
Blühende Landschaften, auf eine Weiteres!
Freitag, 1. November 2013
Kein richtiges Leben im Falschen. Ja, aber...
Gestern las ich in der Berliner Zeitung von dem Berliner Architekten Van Bo Le-Mentzel, der ein Mini-Haus entwickelt hat, das in jede Parklücke passt. Nette Idee, die allerdings auch den Beigeschmack des "dann ziehen wir halt in den Wohnwagen, wenn wir uns die Miete nicht mehr leisten können" hat.
So ist es eben mit den Widersprüchen.
Der Architekt meint es aber offensichtlich gut und meint:
"„Unreal Estate House“ hat Bo-Mentzel an sein Häuschen auf Rädern geschrieben, es ist der bewusst formulierte Gegensatz zum Real Estate, jener Immobilienwirtschaft, die Menschen zu Bewohnern von Innenstädten oder Randlagen macht. „Ich habe die Vision einer Welt, in der Wohnen frei ist. Wir wollen die Miete abschaffen, denn Wohnen ist ein Menschenrecht.“
Miete abschaffen ist definitiv eine Forderung, die ich mitnehme, auch wenn ich mir noch nicht so sicher bin, was ich von dem Parklückenwohnraum halten soll.....
Dann doch lieber angemessenen Wohnraum für alle und gerne noch ein bedingungsloses Grundeinkommen dazu.
Prost!
So ist es eben mit den Widersprüchen.
Der Architekt meint es aber offensichtlich gut und meint:
"„Unreal Estate House“ hat Bo-Mentzel an sein Häuschen auf Rädern geschrieben, es ist der bewusst formulierte Gegensatz zum Real Estate, jener Immobilienwirtschaft, die Menschen zu Bewohnern von Innenstädten oder Randlagen macht. „Ich habe die Vision einer Welt, in der Wohnen frei ist. Wir wollen die Miete abschaffen, denn Wohnen ist ein Menschenrecht.“
Miete abschaffen ist definitiv eine Forderung, die ich mitnehme, auch wenn ich mir noch nicht so sicher bin, was ich von dem Parklückenwohnraum halten soll.....
Dann doch lieber angemessenen Wohnraum für alle und gerne noch ein bedingungsloses Grundeinkommen dazu.
Prost!
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Donnerstag, 17. Oktober 2013
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Doku "Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand" jetzt online!!!!
Dass Helmuth Kohl "Blühende Landschaften" versprach ist bald ein viertel Jahrhundert her.
An die Ruinen und längst verblassten Überbleibsel hat man sich gewöhnt und dass die Lebensbedingungen ost denen in west noch längst nicht angeglichen sind, wird kaum noch thematisiert. Der Bundesdeutsche Alltag hat sich etabliert und dennoch klaffen viele offene Wunden...
Die Aufarbeitung jener unsäglichen Geschichte steht höchstens am Anfang und erste Schritte werden inzwischen unternommen.
Wie ein Teil der DDR übernommen und abgewickelt wurde zeigt die Doku Goldrausch von Dirk Laabs.
Sehr empfehlenswert ist auch seine Website, die mit einer Fülle an Archivmaterial und Quellen aufwartet...
Hier nun der Link zum Film, ausgestrahlt im "Ersten" ;-))))
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/17491032_goldrausch-die-geschichte-der-treuhand
An die Ruinen und längst verblassten Überbleibsel hat man sich gewöhnt und dass die Lebensbedingungen ost denen in west noch längst nicht angeglichen sind, wird kaum noch thematisiert. Der Bundesdeutsche Alltag hat sich etabliert und dennoch klaffen viele offene Wunden...
Die Aufarbeitung jener unsäglichen Geschichte steht höchstens am Anfang und erste Schritte werden inzwischen unternommen.
Wie ein Teil der DDR übernommen und abgewickelt wurde zeigt die Doku Goldrausch von Dirk Laabs.
Sehr empfehlenswert ist auch seine Website, die mit einer Fülle an Archivmaterial und Quellen aufwartet...
Hier nun der Link zum Film, ausgestrahlt im "Ersten" ;-))))
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/17491032_goldrausch-die-geschichte-der-treuhand
Montag, 7. Oktober 2013
Endlich: Ein sechsstöckiges Kulturzentrum mit Konzerthalle für?????Naaaaaaa?????!
HAMBURG!!!!!
Yey! (-->Ironie!)
Heute im ND zu lesen:
Yey! (-->Ironie!)
Heute im ND zu lesen:
"Hamburg: »Rote Flora« droht unmittelbar Gefahr
Investor-Pläne für Kulturzentrum mit Konzerthalle / Vorantrag auf Ausbau beim Bezirksamt / Flora rechnet seit längerem mit »zeitnahen Angriff auf das Projekt«"
Dann kann die Elbphilharmonie ja doch zum Möbeldiscounter umgebaut werden...
Freitag, 4. Oktober 2013
Seerosen für Afrika - Entsetzen reicht nicht!
Lampedusa, Ort unzähliger Flüchtlingsleichen und Bootsfriedhöfe.
Immer wieder passieren dieselben Unglücke und immer wieder ist "die Weltöffentlichkeit" entsetzt.
Kaum zu ertragen ist aber auch das quartalsmäßige Entsetzen von Regierungsbeamten, dem keine Taten folgen.
Eine Projekt namens "Seerosen für Afrika" hat in fast schon erschreckend pragmatischer Weise eine Idee entworfen, um wenigstens das sterben zu beenden.
In letzter Konsequenz müssten zwar die Grenzen abgeschafft und Bewegungsfreiheit für alle geschaffen werden, aber das Projekt gibt Denkanstöße.

(Quelle: http://www.taz.de/!48090/)
Es ist Zeit etwas zu tun!
Immer wieder passieren dieselben Unglücke und immer wieder ist "die Weltöffentlichkeit" entsetzt.
Kaum zu ertragen ist aber auch das quartalsmäßige Entsetzen von Regierungsbeamten, dem keine Taten folgen.
Eine Projekt namens "Seerosen für Afrika" hat in fast schon erschreckend pragmatischer Weise eine Idee entworfen, um wenigstens das sterben zu beenden.
In letzter Konsequenz müssten zwar die Grenzen abgeschafft und Bewegungsfreiheit für alle geschaffen werden, aber das Projekt gibt Denkanstöße.
(Quelle: http://www.taz.de/!48090/)
Es ist Zeit etwas zu tun!
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