Ein Phänomen so alt wie die Siedlungsgeschichte selbst: Städte wachsen, Städte schrumpfen.Doch irgendetwas hat sich grundlegend verändert. Standortkonkurrenz transformiert Orte und das Spannungsfeld: Hypercity versus Einöde, wächst. Die Vorstellungen zu Topografie und Koordinatensystemen entspringen ebenfalls einer Logik des globalen Wettbewerbs und sind Artefakte des Kolonialismus. Ein Blog zu kapitalismuskritischer Stadtentwicklungspolitik
Freitag, 8. Februar 2008
Flughafensafari.
(Bildquelle:http://www.nicoles-funworld.de/windowcolor/Malvorlagen/flugzeug/flugzeug_07.gif)
Mit viel Tamtam hat die CDU nun doch noch ein paar Leute für den Flughafen Tempelhof aus dem Wald gelockt. Wald? Ja. Auch weil es so aussieht, als würden diejenigen, die bis gestern noch für den Erhalt des Bahnhof Zoo protestiert haben, nun das nächst größere Baby beschützen wollen. Klare Sache. Wie kämen denn auch Koalas und Giraffen ohne Flughafen zum Zoo? Zum Bahnhof Zoo!
Um die Alternativen für den noch bestehenden Flughafen aufzuzeigen, soll es nun ein Volksfest geben.
Alle sind herzlich eingeladen sich die unbegrenzten Möglichkeiten einer Umnutzung anzusehen, sagt die Stadtentwicklungssenatorin.
Flughafensafari? Ha! Da haben wir es wieder.
Die TAZ sagt:
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/volksfest-zum-volksentscheid/?src=MT&cHash=94a3ec6213
Labels:
Berlin,
Stadtentwicklung,
Tempelhof
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